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herman de vries "chance & change"

„Chance“ und „change“ sind neben „this“, „why“, „endless“ und einigen anderen Wörtern Begriffe, die herman de vries besonders wichtig sind.Als Begriffspaar beschreiben sie ein elementares Prinzip seiner Arbeit, die auf den Zufall vertraut in dem sie diesen als Möglichkeit für Veränderung betrachtet.
Die aktuelle Ausstellung gibt einen Überblick über die Weiterentwicklung dieses Grundprinzips in der Arbeit von herman de vries seit den 1960er Jahren bis heute. Neben frühen Papier-Collagen aus der Serie der „random objectivations“ sind unter anderem Pflanzen-Collagen, Erdausreibungen, random readings, Zeichnungen und Fotografien aus der Serie der „statements“ zu sehen.
Ausgehend vom Gedanken der ZERO-Bewegung, die de vries in den Niederlanden als Mitglied der Künstlergruppe Nul maßgeblich mit geprägt hat, beginnt er Mitte der 1970er Jahre verstärkt mit der Natur zu arbeiten um diese „Natur-Wirklichkeit“ bewusst zu machen. Als gelernter Botaniker verbindet er stets wissenschaftliche mit künstlerischen Methoden und vertraut auf die bereits in der Natur angelegte formgebende wie zugleich auch objektivierende Kraft des Zufalls.   

 

Anbei ein ausführlicher Text von Hans-Martin Asch zur Arbeit von herman de vries
als PDF-download.